Donau 1 – 24. und 25. Juni 2016

24. Juni 2016

Freitag mittag – Pösselchen war fertig gepackt und los gings auf die A7 nach Süden!

Gleich hinter Kassel kam der erste Starkregen, verbunden mit Hagel und Gewitter. Ein Stau noch etwas weiter südlich, aber insgesamt kamen wir zügig voran. Hinter Sindelfingen auf der A81 öffneten sich die schwarz-grauen Wolken und wieder mussten die Scheibenwischer alles geben, um Sicht zu ermöglichen. Als dann noch größere Hagelkörner auf das Dach knallten, blieben wir mit den meisten anderen am Autobahnrand stehen.

Kurze Zeit später verließen wir die Autobahn und fuhren über die Schwäbische Alb ins Donautal nach Hausen im Tal. Dort konnten wir am Kanuwanderplatz und Donauradweg wunderbar stehen.

25. Juni 2016

Selbst feiner Nieselregen hört sich ja im Wohnmobil ziemlich heftig an – Starkregen aufs Dach regt nicht zum Aufstehen an, also um 7 Uhr morgens heißt es dann: umdrehen und weiter schlafen ! Dann plötzlich Vogelgezwitscher und sonst nix – Luken also auf: zwar kein blauer Himmel, auch nicht ein bisschen ! Aber den Himmel zieren Wolken in hellgrau und kein Regen !

So ganz traute ich dem Wettergott allerdings nicht – zum Brötchen holen nahm ich lieber Regenjacke UND Schirm mit – gebraucht habe ich nichts.

Kurz nach 9 Uhr schwangen wir uns auf die Räder und fuhren die gut 8 Kilometer bis Beuron. Dort stiegen wir um kurz vor 10 Uhr Uhr in den Zug und fuhren bis Donaueschingen, zur „Quelle“ der Donau.

So eine ganz richtige Quelle gibt es nicht, also hat man einen großen Brunnen gebaut und diesen zur Quelle erklärt.Auf schönen Wegen, abseits von Autostraßen, fuhren wir die 70 Kilometer (inzwischen bei Sonnenschein) bis Hausen.

Eigentlich wussten wir es ja: es passt nicht zusammen, wenn in Tuttlingen das Festival southside abgesagt werden muss und trotzdem die Donau versinkt.

Und so war es dann auch: Die Donau war voll mit Wasser, lediglich Strudel zeigten die Schlupflöcher und Risse im Karstgestein, durch die das Wasser versickert und nach 60 Stunden im 12 Kilometer entfernten und 183 Höhenmeter tiefer im Aachtopf auftaucht.

Der Donauradweg verläuft wunderschön durch das Durchbruchstal, immer nah am Fluss, die Karstfelsen leuchten hell aus den dunklen Wäldern, kleine Dörfer mit Wiesen voller Blumen.

Kurz vor Beuron grummelte es, der Himmel zog sich mit sehr grauen Wolken zu und wir rasten zum Bahnhof von Beuron. Keine Minute später goss es wieder mal heftigst. Nach 10 Minuten war es vorbei und wir radelten die fehlenden Kilometer bis Hausen.Die Tour kann man natürlich nicht verfehlen, alles ist bestens ausgeschildert.

 

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